Vor-Ort-Beratung und Planung
Wir nehmen Bestand, Ziel, Maße, Zugang und erste Risiken auf. Dabei wird eingeordnet, ob Massivbau, Holzbau oder eine Kombination sinnvoll ist.
Mehr Platz schaffen, den Anschluss an den Bestand sauber lösen, massiv oder in Holz aus einer Hand.
Ein Anbau soll neuen Wohnraum schaffen, aber er muss technisch zum vorhandenen Haus passen. Genau dort entscheidet sich die Qualität: am Übergang zwischen alt und neu.
Ein Anbau ist kein freistehender Neubau im Kleinen. Er berührt die bestehende Gründung, die Außenwand, das Dach, die Fassade, die Haustechnik und oft auch die Nutzung im laufenden Gebäude. Deshalb prüfen wir früh, wie der neue Baukörper an das vorhandene Haus anschließt und welche Bauweise sinnvoll ist.
Appiarius Massiv- und Holzbau kann Anbauten massiv oder in Holzbauweise ausführen. Über die Appiarius Gruppe koordinieren wir die Gewerke für Dämmung, Haustechnik, Ausbau, Fassade und Reinigung mit. Das reduziert Schnittstellen, ersetzt aber nicht die nötige Fachplanung. Statik, Gründung und Genehmigung müssen sauber geklärt werden.
Im Norden kommen weitere Punkte dazu: Schlagregen bedeutet Regen, der durch Wind mit Druck auf die Fassade trifft. Marschboden, Geest, hoher Grundwasserstand, Küstenwind und zweischaliges Klinkermauerwerk können die Ausführung beeinflussen. Darum gehören Feuchteführung, Abdichtung und Anschlussdetails schon in die frühe Planung.
Vor einem belastbaren Angebot brauchen wir eine realistische Einordnung des Bestands. Dazu zählen Pläne, Fotos, Maße, gewünschte Nutzung, Lage am Haus und sichtbare Hinweise auf Feuchte oder frühere Umbauten.
Die folgenden Phasen zeigen, wie ein Anbau typischerweise von der ersten Beratung bis zur Übergabe läuft. Die Zeiten sind Richtwerte, projektabhängig und können sich durch Wetter, Genehmigung, Lieferzeiten, Bestand und Umfang ändern.
Wir nehmen Bestand, Ziel, Maße, Zugang und erste Risiken auf. Dabei wird eingeordnet, ob Massivbau, Holzbau oder eine Kombination sinnvoll ist.
Tragwerk, Genehmigungsfragen und baurechtliche Unterlagen werden vorbereitet. Die formale Planung liegt bei den zuständigen Fachleuten, wir koordinieren die Schnittstellen.
Fundamente, Bodenplatte, Abdichtungsebenen und tragendes Mauerwerk werden nach Planung ausgeführt. Gerade am Übergang zum Altbau zählt eine saubere Lastabtragung.
Holzkonstruktion, Dachstuhl, Wandteile oder Anschlüsse in Holz werden vorbereitet, gerichtet und mit dem Bestand verbunden.
Dämmung, Luftdichtheit und Feuchteführung werden so ausgeführt, dass der neue Gebäudeteil energetisch und bauphysikalisch zum Bestand passt.
Leitungswege, Heizflächen, Sanitäranschlüsse und die Einbindung in die bestehende Haustechnik werden ausgeführt und geprüft.
Wände, Decken, Anschlüsse, Oberflächen und Malerarbeiten werden fertiggestellt. Ziel ist ein stimmiger Übergang vom Bestand in den neuen Raum.
Fassade, Sockelbereiche, Pflasteranschlüsse und gereinigte Außenflächen werden auf den fertigen Anbau abgestimmt.
Die ausgeführten Arbeiten werden geprüft, offene Punkte werden dokumentiert und der Anbau wird übergeben.
Wichtiger Hinweis: Die Gesamtdauer ist projektabhängig. Alle genannten Zeiten sind Richtwerte. Wetter, Genehmigung, Umfang, Bestand und die Zahl der beteiligten Gewerke entscheiden über den tatsächlichen Ablauf.
Ein massiver Anbau passt oft, wenn Mauerwerk, Klinkerfassade und robuste Wandaufbauten im Vordergrund stehen. Ein Anbau in Holz kann sinnvoll sein, wenn geringeres Gewicht, schnelle Montage und gute Dämmwerte wichtig sind. Mischformen sind ebenfalls möglich, etwa massiver Sockel mit Dachstuhl oder Wandteilen aus Holz.
Die richtige Bauweise wird nicht nach Geschmack allein entschieden. Maßgeblich sind Gründung, vorhandene Wände, Dachanschluss, Feuchtebelastung, Brandschutz, Schallschutz, Energieanforderungen und die Frage, wie der Anbau später genutzt wird.
Beim Anbau greifen mehrere Gewerke ineinander. Wir koordinieren sie aus einer Hand, ergänzt um die Partnerbetriebe Gebrüder Lange (Malerarbeiten) und Küchenstudio Ellermann (Küchen).
Beides kann richtig sein. Massivbau passt oft bei robustem Rohbau, Klinkeranschluss und hoher Masse. Holzbau ist leichter und kann bei Aufstockungen oder engen Bestandsanschlüssen Vorteile haben. Entscheidend sind Statik, Gründung, Feuchteführung, Brandschutz und Nutzung.
Häufig ja. Ob eine Genehmigung nötig ist, hängt von Größe, Nutzung, Grundstück, Bebauungsplan und Landesrecht ab. Architekt und Statiker klären die formalen Anforderungen, wir koordinieren die baufachlichen Schnittstellen.
Das ist projektabhängig. Die reinen Bauphasen liegen je nach Umfang oft bei mehreren Wochen, Planung und Genehmigung kommen dazu. Unsere Phasenzeiten sind Richtwerte. Wetter, Behördenlaufzeit, Bestand und Leistungsumfang entscheiden mit.
Je nach Bauweise und Bestand berührt ein Anbau mehrere Leistungsbereiche. Die passenden Grundlagen finden Sie hier.
Für tragende Wände, Bodenplatte, Mauerwerk und robuste Anschlüsse an den Bestand.
Massivbau ansehenFür leichte Konstruktionen, Dachanschlüsse, Wandteile und Arbeiten der Zimmerei.
Holzbau ansehenWenn der Anbau mit Feuchte, Rissen, alten Umbauten oder energetischer Sanierung zusammenhängt.
Sanierung ansehenSchicken Sie uns Fotos, Maße und vorhandene Pläne. Wir prüfen, welche Bauweise und welche Gewerke für Ihr Vorhaben sinnvoll sind.