Erst den Untergrund klären
Ein neuer Putz braucht einen tragfähigen, geeigneten Untergrund. Bei der Bestandsaufnahme sind lose Schichten, Hohlstellen, Risse und frühere Beschichtungen wichtig. Fotos zeigen die Lage; ob und wie weit Schichten entfernt werden müssen, lässt sich erst am Gebäude beurteilen.
Risse und Feuchte nicht nur überdecken
Risse können verschiedene Ursachen haben. Feuchtespuren am Sockel oder unter einem Fenster können auf Anschlüsse, Spritzwasser oder andere Wege des Wassers hinweisen. Bevor eine Oberfläche geschlossen wird, muss geklärt werden, woher der Schaden kommt und ob weitere Bauteile betroffen sind.
Teilfläche oder umfassendere Erneuerung?
Ist der Schaden örtlich begrenzt und der angrenzende Putz tragfähig, kann eine Teilfläche in Betracht kommen. Verteilen sich lose oder geschädigte Bereiche über die Fassade, ist eine umfassendere Erneuerung zu prüfen. Übergänge in Struktur und Farbton bleiben bei einer Teilfläche sichtbar möglich; auch das gehört zur Entscheidung.
Anschlüsse und Zugang mitdenken
Am Sockel, an Fenstern, Türen und Dachrändern trifft der Putz auf andere Bauteile. Beschreiben Sie geplante Fensterarbeiten oder Änderungen an diesen Anschlüssen gleich mit. Für höhere oder schwer erreichbare Flächen müssen Zugang und möglicher Gerüstbedarf vor der Ausführung geklärt werden.
Diese Angaben helfen bei der Anfrage
- Fotos der gesamten Fassade und Nahaufnahmen von Rissen, Abplatzungen und Feuchtespuren
- Ort, Gebäudeart, betroffene Fassadenseiten und ungefährer Umfang
- Bekannte Angaben zum Wandaufbau, vorhandenen Putz und früheren Arbeiten
- Hinweise zu Sockel, Fenstern, Zugänglichkeit und gleichzeitig geplanten Arbeiten