Anbau und Umbau
Hausanbau und Hausumbau in Cuxhaven: Ablauf, Genehmigung, Bauweise
Ein Hausanbau erweitert das Gebäude um neue Fläche. Ein Hausumbau verändert, was schon steht: Grundriss, Öffnungen, Dach oder Nutzung. Beides beginnt in Cuxhaven mit derselben Frage: Was trägt der Bestand, und wie schließt Neues wetterdicht an Altes an?
Ablauf
1. Bestand und Ziel klären. Wir sehen uns Grundstück, Gebäude und vorhandene Pläne vor Ort an und klären, welche Fläche oder Nutzung entstehen soll.
2. Planung und Genehmigungsfrage. Tragwerk, Gründung und Anschlüsse werden geplant. Ob ein Verfahren nötig ist, klärt die Planung mit der zuständigen Bauaufsicht.
3. Angebot. Das Angebot folgt, sobald Bestand, Planung und Genehmigungsfrage für Ihr Haus geklärt sind.
4. Ausführung. Rohbau, Holzbau, Dach und Anschlüsse stimmen wir als zusammenhängenden Ablauf ab, damit der Bestand während der Arbeiten möglichst kurz offen steht.
Genehmigung
Nach § 59 der Niedersächsischen Bauordnung (NBauO) brauchen Baumaßnahmen grundsätzlich eine Genehmigung der unteren Bauaufsichtsbehörde, soweit sich aus den §§ 60 bis 62, 74 und 75 NBauO nichts anderes ergibt, etwa bei verfahrensfreien Baumaßnahmen (§ 59 NBauO im Niedersächsischen Vorschrifteninformationssystem NI-VORIS). Ob Ihr Anbau oder Umbau darunter fällt, entscheidet die zuständige Bauaufsicht für das konkrete Grundstück. Auch vor einem Umbau sollte geklärt sein, ob ein Verfahren nötig ist. Wir geben dazu keine pauschale Zusage. Allgemeine Hinweise sammelt unser Ratgeber zur Baugenehmigung für Anbau, Carport und Umbau.
Bauweise
Ein Anbau kann massiv, in Holzbauweise oder gemischt entstehen. In der Marsch mit setzungsempfindlichem Boden und hohem Grundwasserstand rückt die Gründung in den Vordergrund, an der Wetterseite der Schutz der Fassade vor Schlagregen. Welche Bauweise passt, hängt von Bestand, Lasten und Anschlüssen ab.