Stützen erneuern
Wenn Schäden am Pfostenfuß, am Stützenkopf oder an der Verbindung zum Träger sichtbar sind.
Stützen prüfen
Wenn Wasser eindringt, eine Dachplatte beschädigt ist oder die Konstruktion nachgibt, zählt nicht nur die sichtbare Stelle. Tragwerk, Dachhaut, Hausanschluss und Entwässerung müssen zusammen betrachtet werden.
Bei einer vorhandenen Terrassenüberdachung kann ein Tropfen unter dem Dach von einer beschädigten Dachhaut, einem Anschluss an die Hauswand oder einem überlaufenden Ablauf stammen. Eine einzelne undichte Stelle zu schließen hilft nur, wenn der Wasserweg und der Zustand der übrigen Bauteile dazu passen.
An Stützen und Trägern schauen wir auf Verformungen, beschädigte Holzbereiche, Verbindungsmittel und die Übergänge zu Fundament oder Wand. Ob vorhandene Teile weiterverwendet werden können, hängt vom tatsächlichen Zustand und den Anschlüssen ab. Aus einem Foto lässt sich die Tragfähigkeit nicht sicher ableiten.
Bei der Dachhaut sind Material, Befestigung, beschädigte oder verschobene Elemente und der Übergang zur Wand wichtig. Beim Wandanschluss muss auch der vorhandene Wandaufbau bekannt sein: Ein äußerlich intaktes Abschlussprofil beweist noch nicht, dass hinter der Oberfläche kein Wasser eintritt.
Rinne, Gefälle, Ablauf und die Stelle, an der das Wasser ankommt, werden mitgeprüft. Wasser, das an Holzenden oder am Pfostenfuß stehen bleibt, kann nach einer reinen Dachreparatur weiter Schäden verursachen.
Ist die Konstruktion nach fachlicher Prüfung für die weitere Nutzung geeignet und liegt der Schaden in einem klar begrenzten Bereich, kommen einzelne neue Bauteile, ein erneuerter Anschluss oder eine Reparatur der Entwässerung in Betracht. Auch dabei müssen neue und vorhandene Teile zueinander passen und die Ursache der Feuchtigkeit beseitigt werden.
Wenn die Dachhaut großflächig geschädigt ist, das Tragwerk aber erhalten werden kann, kann ein neuer Dachaufbau sinnvoll sein. Vorher sind Befestigung, Lastabtragung, Anschluss an die Wand und Wasserführung für die konkrete Ausführung zu klären. Ein anderer Dachbelag lässt sich nicht allein nach Aussehen austauschen.
Sind mehrere tragende Teile oder ihre Anschlüsse geschädigt, fehlen belastbare Angaben zum Bestand oder lässt sich ein dauerhafter Wasserweg nicht herstellen, kann der Ersatz der gesamten Überdachung wirtschaftlicher und technisch klarer sein. Diese Entscheidung braucht die Aufnahme vor Ort und gegebenenfalls eine Tragwerksplanung. Ob für die Änderung baurechtliche Nachweise nötig sind, wird projektbezogen geklärt.
Bitte keine Dachfläche für Fotos betreten. Bilder helfen bei der ersten Einordnung; verdeckte Befestigungen und Schäden lassen sich erst am Objekt beurteilen.
Wenn Schäden am Pfostenfuß, am Stützenkopf oder an der Verbindung zum Träger sichtbar sind.
Stützen prüfenWenn Wasser am Übergang zwischen Dachfläche und Hauswand eintritt.
Wandanschluss ansehenWenn ein vollständiger Ersatz oder eine neue Dachfläche für die Terrasse gewünscht ist.
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