Öffnung schließen
Wo eine Tür oder ein Fenster entfällt, müssen Größe, angrenzendes Mauerwerk und der spätere Wandaufbau bekannt sein. Bei Außenwänden sind auch die Übergänge der Fassaden- und Dämmebene zu prüfen.
Eine neue Wandfläche muss zum vorhandenen Gebäude passen. Ob eine Öffnung geschlossen oder ein Wandstück ergänzt werden soll: Erst der Bestand zeigt, welche Planung und welche Anschlüsse nötig sind.
Sie möchten im Zuge eines Umbaus eine bisherige Öffnung schließen, ein Wandstück ergänzen oder eine neue Mauerwerksfläche an vorhandene Bauteile anschließen? Dann geht es um den künftigen Wandaufbau und seine Funktion.
Eine Raumtrennung, eine geschlossene Türöffnung und die Ergänzung einer Außenwand stellen unterschiedliche Fragen. Entscheidend sind unter anderem Lage, bisherige Nutzung, Wandstärke, angrenzende Bauteile und die gewünschte spätere Nutzung. Bei Außenwänden kommen Witterung und Anschlüsse an Fassade, Dach oder Sockel hinzu. Wir klären den beabsichtigten Umfang, bevor Material und Ausführung festgelegt werden.
Ist die vorhandene Wand beschädigt, feucht oder gerissen, steht zunächst die Ursache im Vordergrund. Dafür führt die Fachseite Mauerwerk sanieren durch die Einordnung. Für einen Neubau oder einen vollständigen Rohbau lesen Sie Massivbau und Rohbau.
Neue Steine treffen oft auf eine Wand mit unbekanntem Aufbau, alten Putzschichten oder früheren Umbauten. Wir erfassen, was an der Anschlussstelle sichtbar und dokumentiert ist: Steinart, Wandaufbau, tragende Bauteile, vorhandene Öffnungen und mögliche Leitungen. Je nach Vorhaben müssen auch Bewegungen zwischen alten und neuen Bauteilen sowie die Übergänge zu Boden, Decke und Fassade geplant werden.
Aus Fotos lässt sich weder die Tragwirkung noch ein geeigneter Anschluss verbindlich bestimmen. Bei tragenden oder unklaren Bauteilen sind die erforderliche Fachplanung und gegebenenfalls weitere Abstimmungen vor der Ausführung zu klären. Eine neue Wand wird erst angeboten, wenn Funktion, Schnittstellen und Zuständigkeiten ausreichend feststehen.
Der Anlass bestimmt, welche Angaben zuerst benötigt werden. Die konkrete Ausführung ergibt sich aus dem geprüften Bestand.
Wo eine Tür oder ein Fenster entfällt, müssen Größe, angrenzendes Mauerwerk und der spätere Wandaufbau bekannt sein. Bei Außenwänden sind auch die Übergänge der Fassaden- und Dämmebene zu prüfen.
Bei einer Erweiterung im Umbau sind der vorhandene Wandaufbau, Auflager, Boden und Decke sowie die Verbindung zwischen alten und neuen Bauteilen zu klären. Aus der gewünschten Form allein folgt noch keine Materialwahl.
Soll eine neue Raumwand entstehen, ist zunächst zu klären, ob sie Lasten übernimmt und ob der vorhandene Bodenaufbau dafür geeignet ist. Für eine größere neue Öffnung im bestehenden Mauerwerk ist die Seite Große Fensteröffnung planen der passendere Einstieg.
Markieren Sie die geplante Ergänzung in einem Grundriss oder auf einem Foto und beschreiben Sie, was danach anders genutzt werden soll. Nennen Sie vorhandene Pläne und bekannte Änderungen am Gebäude. Diese Angaben helfen, die Besichtigung und nötige Fachplanung einzugrenzen; sie ersetzen keine Prüfung vor Ort.
Appiarius Massiv- und Holzbau ist in Cuxhaven ansässig. Für Vorhaben in Otterndorf und dem Elbe-Weser-Raum ordnen wir die Anfrage nach Objektadresse, Umfang und Terminmöglichkeiten ein. Über den bestehenden Kontaktweg können Sie Ihr Vorhaben mit Fotos und Plänen schildern.
Wenn die neue Wand Teil eines größeren Umbaus mit mehreren Gewerken ist, bietet Sanierung im Bestand den Überblick. Schäden an Steinen, Fugen oder Feuchtespuren gehören dagegen zuerst zur Bestandsprüfung des Mauerwerks.