Worum es geht
Eine Mauerwerkssanierung betrifft den Wandaufbau: geschädigte Steine, feuchte Bereiche, frühere Umbauten oder Anschlüsse an Fenster, Dach und Sockel.
Stein, Fuge und Wandaufbau zusammen betrachten
Abplatzungen, lockere Steine und feuchte Stellen sehen an der Oberfläche ähnlich aus, können aber unterschiedliche Ursachen haben. Vor einem Austausch oder Neuaufbau sind Steinart, Mörtel, Schalenaufbau und angrenzende Bauteile zu erfassen. Bei Klinkerfassaden ist auch wichtig, ob die sichtbare Außenschale oder das tragende Hintermauerwerk betroffen ist.
Je nach Befund kommen ein begrenzter Steinaustausch, eine Reparatur einzelner Wandbereiche oder ein abgestimmter Teilrückbau mit Neuaufbau infrage. Welches Material und welcher Umfang passen, lässt sich erst nach Prüfung des Bestands festlegen. Für eine reine Erneuerung schadhafter Mauerwerksfugen gibt es eine eigene Fachseite. Eine bloße Oberflächenreinigung gehört zur Stein- und Fassadenreinigung.
Feuchte und Anschlüsse zuerst einordnen
Feuchtigkeit am Sockel, unter einer Fensterbank oder neben einem Fallrohr ist noch keine Diagnose. Wir nehmen Lage und Verlauf der Spuren sowie Gelände, Entwässerung und angrenzende Abdichtungen in den Blick. Erst wenn die Ursache fachlich eingegrenzt ist, lässt sich entscheiden, welche Mauerwerksarbeit und welche Anschlussleistung gebraucht wird.
Bei Übergängen zu Fenstern, Dach, Anbau und Holzbauteilen muss die Reparatur zum vorhandenen Aufbau passen. Wenn Abdichtung oder energetische Planung berührt sind, werden die zuständigen Fachleute und Folgegewerke vor der Ausführung eingebunden. Mehr zu einem feuchten Keller oder Sockel finden Sie unter Kellerabdichtung.