Welche Höhen treffen an der Tür aufeinander?
Für den Übergang zählt nicht allein die Höhe der bisherigen Schwelle. Innenboden, Türrahmen, Außenpodest und der anschließende Zugangsweg bilden eine Folge von Höhen. Liegt das Podest deutlich tiefer, bleibt trotz niedriger Türschwelle eine Stufe vor dem Eingang. Liegt der Außenbelag hoch, muss geprüft werden, wie Wasser vom Türanschluss weggeführt werden kann. Fotos von beiden Seiten und eine Skizze des Weges helfen bei der ersten Einordnung; verbindliche Maße werden am Objekt aufgenommen.
Niedrige Schwelle als Ziel, nicht als pauschale Zusage
Beschreiben Sie, wie der Eingang künftig genutzt werden soll: Geht es um weniger Stolperstellen, um leichteres Begehen mit Gehhilfe oder um einen Umbau des gesamten Zugangswegs? Davon hängt ab, welche Flächen außer der Tür betrachtet werden müssen. Aus dem Wunsch nach einer niedrigen Schwelle folgt weder ein stufenloser Zugang noch eine Zusage zur Barrierefreiheit. Die Eignung wird für den konkreten Bestand und die beabsichtigte Nutzung geprüft.
Türanschluss und Bodenaufbau abstimmen
Beim Austausch der Haustür müssen Rahmen, Schwelle und Laibung an den vorhandenen Baukörper anschließen. Der innere Bodenaufbau und der äußere Belag begrenzen die möglichen Höhen. Sind dort Schäden, Feuchte oder frühere Umbauten sichtbar, gehören sie in die Bestandsaufnahme. Welche Anschlussarbeiten erforderlich sind, lässt sich erst danach eingrenzen; eine einzelne niedrige Türschwelle löst diese Übergänge nicht allein.