Wo soll die Wand verlaufen?
Zeichnen Sie die gewünschte Wand zunächst in den vorhandenen Grundriss. Prüfen Sie auf beiden Seiten: Wie werden die Räume genutzt, wo stehen Möbel und wie führen die Wege zu Tür, Fenster und Schalter? Eine Trennwand kann einen Bereich sinnvoll abteilen, aber auch Tageslicht oder Bewegungsfläche wegnehmen. Die Lage der Tür gehört deshalb zur Raumplanung, nicht erst zur Auswahl des Türblatts.
Welche Anforderungen ändern den Aufbau?
- Zugang und Tür: Öffnungsrichtung, Durchgang, mögliche Zarge und Platz davor früh festlegen.
- Schall: Beschreiben Sie, welche Nutzungen voneinander getrennt werden sollen. Der Schalleindruck hängt neben dem Wandaufbau auch von Tür, Decke, Boden und Anschlüssen ab; ein bestimmter Wert lässt sich ohne Prüfung nicht zusagen.
- Einbauten: Schwere Regale oder Sanitärobjekte benötigen vorab geklärte Befestigungen und einen geeigneten Wandaufbau.
- Leitungen: Steckdosen, Schalter, Beleuchtung, Heizung und gegebenenfalls Wasser müssen mit den zuständigen Gewerken abgestimmt werden, bevor die Wand geschlossen wird.
Der Bestand entscheidet über die Anschlüsse
Boden, Decke und angrenzende Wände bestimmen, wie die neue Trennwand angeschlossen werden kann. Vorhandene Leitungen, Unebenheiten oder unbekannte Bauteilschichten können den geplanten Verlauf verändern. Wenn eine bestehende Wand entfernt oder eine Öffnung verändert werden soll, sind Tragfunktion und gegebenenfalls Fachplanung zuerst zu klären. Eine neue Trennwand ersetzt diese Prüfung nicht.