Bestand aufnehmen
Wer nur die auffälligste Stelle austauscht, kann eine Ursache an anderer Stelle übersehen. Für einen sinnvollen Umfang betrachten wir Dach, Stützen, Aussteifung, Anschlüsse und Gründung gemeinsam.
Wo beginnt der Schaden?
Am Dach zeigen sich Schäden etwa durch wiederkehrende Tropfstellen, verformte Flächen oder Wasser, das am Rand und an der Rinne nicht sauber abläuft. Unter dem Dach prüfen wir, ob Träger und Verbindungen trocken und fest sind. An Stützen zählen besonders Fußpunkt, Pfostenträger und Kopfanschluss: Dort können Feuchte, lockere Befestigungen oder Bewegungen der Konstruktion sichtbar werden.
Auch Pflaster und Fundamente gehören zur Aufnahme. Eine geneigte Stütze kann am Holz, am Anker oder an einem bewegten Fundament liegen. Aus Fotos allein lassen sich Ursache, Tragfähigkeit und ein geeignetes Reparaturdetail nicht sicher bestimmen. Deshalb werden verdeckte Bereiche und Lastwege bei Bedarf vor Ort oder durch Fachplanung geklärt.
Den Wasserweg mitprüfen
Eine undichte Dachfläche, eine überlaufende Rinne oder Spritzwasser am Stützenfuß können mehrere Bauteile nacheinander schädigen. Vor dem Ersatz eines Bauteils wird deshalb geklärt, wo Wasser eintritt, wohin es abläuft und ob Holz wieder trocknen kann. Bei einem an das Haus angeschlossenen Carport kommt der Übergang zur Fassade hinzu.