Welche Unterschiede sind beim Türvergleich wichtig?
Hörmann beschreibt Aluminiumtüren und Kombinationen aus Stahl-Türblatt und Aluminiumzarge. Als konkretes Beispiel besitzt Thermo65 ein 65 mm starkes Türblatt und ein serienmäßiges fünffaches Sicherheitsschloss. Die Ausstattung RC2 ist auf der allgemeinen Produktseite optional. Ein Mehrfachschloss allein ist daher kein Beleg für diese Widerstandsklasse. ThermoSafe wird dagegen mit serienmäßiger RC3-Ausstattung angegeben.
Auch die Glaswahl kann die Ausstattung verändern: Für ThermoSafe Hybrid nennt Hörmann RC4 bei geschlossenen Türmotiven, aber RC3 bei Motiven mit Verglasung. Eine Eigenschaft einer geschlossenen Tür lässt sich folglich nicht einfach auf die gewünschte Glastür übertragen. Dieser Modellvergleich dient als technisches Beispiel, nicht als Festlegung auf einen Hersteller.
Was bedeutet der angegebene Dämmwert?
Für ThermoComfort nennt Hörmann einen UD-Wert bis etwa 0,87 W/(m²·K), abhängig von der Türgröße. Die Angabe bezieht sich auf die Referenzgröße RAM 1230 × 2180 mm. Fragen Sie deshalb nach dem Wert für das tatsächlich angebotene Element. Eine andere Größe darf nicht ungeprüft denselben Wert bekommen. Für dieses Modell nennt der Hersteller außerdem ein dreifaches Dichtungssystem und bei verglasten Türen dreifaches Wärmeschutzglas.
Sortieren Sie Ihre Wünsche vor dem Angebotsvergleich: Soll mehr Licht in den Flur gelangen, ist die Bedienung entscheidend oder steht eine bestimmte Sicherheitsausstattung im Vordergrund? Vergleichen Sie anschließend dieselben Merkmale bei jedem Angebot. So bleibt erkennbar, welche Kombination Sie kaufen.
Warum der äußere Anschluss mitgeplant werden muss
pro clima beschreibt CONTEGA SOLIDO EXO für den äußeren winddichten und schlagregensicheren Anschluss unter anderem an Türen und mineralische Flächen. Beim Austausch muss dafür eine belastbare Anschlussfläche vorhanden sein: Der Hersteller fordert ausreichend trockene, stabile und tragfähige Untergründe. Unebenes Mauerwerk wird gegebenenfalls durch einen Glattstrich ausgeglichen; überfrorene Flächen lassen sich nicht verkleben. Fett und Silikon dürfen die Haftung nicht verhindern.
Gerade alte, mehrschichtige Untergründe verlangen laut Hersteller besondere Aufmerksamkeit und eine Eignungsprüfung, gegebenenfalls mit Testverklebungen. Das Band muss ohne Falten und Unterbrechungen eingebaut und fest angerieben werden; die Verklebung darf nicht unter Zug stehen. Zum Überputzen gelten die Empfehlungen des Putzherstellers für nicht saugende Untergründe, gegebenenfalls ist eine Haftbrücke erforderlich. Meist soll die überputzte Bandbreite nach der Herstellerdarstellung 60 mm beziehungsweise 50 Prozent der Laibungsfläche nicht überschreiten. Ein äußerlich sauberer Putzrand beweist deshalb noch keinen funktionierenden Anschluss.
Reparatur prüfen oder vollständig austauschen?
Wenn die vorhandene Tür lediglich schwer schließt, sollte zunächst eine Prüfung der Einstellung und des Zustands erfolgen. Ein Austausch ist eine andere Entscheidung als die Beseitigung eines einzelnen Bedienfehlers. Lassen Sie den Fachbetrieb begründen, welche Teile erhalten werden können und welche gewünschten Eigenschaften das alte Element nicht bietet. Demontieren Sie selbst keine Zarge und greifen Sie nicht in die Verriegelung ein.
Diese Seite betrifft den Austausch eines vorhandenen Türelements. Muss die Rohöffnung vergrößert oder die Schwelle baulich verändert werden, ist das ein gesondert zu planender Eingriff. Beim vereinbarten Austausch gehören Aufmaß, Ausbauumfang und angrenzende Oberflächen in die Ausführung. Ein typischer Fehler ist, nur die sichtbare Tür zu bestellen und die Wiederherstellung der Laibung offen zu lassen. Besprechen Sie auch, wie Öffnen, Schließen und Verriegeln nach der Montage gemeinsam kontrolliert werden.
Austausch anfragen
Über unseren Kontaktweg können Sie den Haustürtausch anfragen. Nennen Sie die wichtigsten gewünschten Eigenschaften und zeigen Sie den Eingang kurz von innen und außen, einschließlich eines vorhandenen Seitenteils.