Was zeigt die beschädigte Stelle?
Eine einzelne abgeplatzte Ecke, hohl klingende Bereiche, netzartige Risse und wiederkehrende Flecken sind unterschiedliche Ausgangslagen. Entscheidend ist, ob der vorhandene Putz noch trägt und ob das Schadensbild an einer Stelle bleibt oder sich über Wand und Decke fortsetzt. Fotos aus der Nähe und vom ganzen Raum helfen bei der ersten Einordnung.
Feuchte zuerst einordnen
Bei feuchten Stellen, Verfärbungen oder Schimmelverdacht reicht eine neue Putzschicht allein nicht als Lösung. Die Ursache und der betroffene Bauteilaufbau müssen vor einer erneuten Oberfläche geklärt werden. Teilen Sie uns mit, seit wann der Schaden sichtbar ist, ob er sich verändert und ob Leitungen, Fenster oder Außenwände in der Nähe liegen. Eine Ferndiagnose aus Fotos ersetzen diese Angaben nicht.
Teilreparatur oder größere Fläche?
Eine örtliche Reparatur kann sinnvoll sein, wenn der angrenzende Putz fest und der Untergrund geeignet ist. Wenn mehrere Bereiche lose sind, frühere Ausbesserungen nicht halten oder eine einheitliche Oberfläche über eine ganze Wand gewünscht ist, wird der Umfang anders bewertet. Übergänge und spätere Beschichtungen gehören zur Entscheidung: Eine ausgebesserte Stelle kann bei Streiflicht sichtbar bleiben.
Welche Oberfläche soll am Ende entstehen?
Beschreiben Sie, ob die Fläche nur wieder geschlossen, geglättet oder für eine spätere Beschichtung vorbereitet werden soll. Putzaufbau und Oberflächenziel müssen zum vorhandenen Untergrund und zur Nutzung des Raums passen. Die konkrete Ausführung wird nach Bestandsprüfung abgestimmt; Malerarbeiten oder andere Folgegewerke sind gesondert zu klären.
Wenn der Raum bewohnt ist
Nennen Sie bei der Anfrage, ob Möbel im Raum bleiben, welche Bereiche zugänglich sind und wann der Raum wieder genutzt werden soll. Schutz, Arbeitsabschnitte und Trocknungszeiten hängen vom tatsächlichen Umfang und vom gewählten Aufbau ab. Eine pauschale Fertigstellungsdauer wäre dafür nicht belastbar.