ACO unterscheidet Sohlgefälle, Wasserspiegelgefälle und Kombinationen. Die Geometrie der Elemente bestimmt nicht automatisch denselben Verlauf von Sohle und sichtbarer Oberkante; Einlauf-/Auslaufhöhen werden vor Aushub gemeinsam geplant.

Vier Prüfschritte: Schnitt zeichnen; Höhen trennen; Auslauf zuordnen; Elementfolge planen
Vier Prüfschritte zur Aufnahme. Die Ausführung wird am konkreten System fachlich bestätigt.

Die vier Prüfschritte

  1. Schnitt zeichnen

    Den Rinnenverlauf im Längsschnitt mit Gelände, Oberkante und Auslauf zeichnen. Auch Übergänge zum Pflaster und Haus gehören dazu; eine Draufsicht lässt diese Höhen offen.

  2. Höhen trennen

    Sohlgefälle, Wasserspiegelgefälle und mögliche Kombinationen auseinanderhalten. Eine einzige im Plan genannte Gefällelinie beschreibt die innere und äußere Höhenentwicklung nicht vollständig.

  3. Auslauf zuordnen

    Sohle und Auslauf neben der sichtbaren Oberkante gesondert zuordnen. Hydraulik und örtlicher Wasserweg werden mit dem gewählten Rinnensystem fachlich geprüft.

  4. Elementfolge planen

    Elementfolge und Auslauf vor dem Aushub bestätigen lassen. Liegt ein vorhandener Anschluss höher als angenommen, werden alle Maße am gemeinsamen Höhenbezug erneut abgestimmt.

Die Rinne im Längsschnitt darstellen

Eine Außenrinne verläuft vor einer gepflasterten Fläche. Im Plan steht nur Rinne mit Gefälle. Damit bleibt offen, ob die innere Sohle, die sichtbare Oberkante oder beide gemeint sind. Für Aushub, Elementauswahl und Anschluss müssen diese Höhenbezüge eindeutig auseinandergehalten werden, bevor Material bestellt wird.

Zeigen Sie den Verlauf in einem Längsschnitt mit Gelände, Rinnenoberkante und vorgesehenem Auslauf. Auch Übergänge zum Pflaster und zum Haus werden aufgenommen. Eine Darstellung nur von oben kann die gewünschte Länge zeigen, lässt aber die innere und äußere Höhenentwicklung der Elemente noch offen.

Gefälle beschreibt nicht immer dieselbe Linie

ACO unterscheidet in seiner Einbauunterlage Sohlgefälle, Wasserspiegelgefälle und Kombinationen. Die Rinne kann deshalb nicht pauschal aus einer einzigen angenommenen Gefällelinie beschrieben werden. Welche Elemente und Anschlussbedingungen zum Vorhaben passen, wird im konkreten Höhen- und Entwässerungsplan festgelegt.

Die sichtbare Oberkante wird mit dem angrenzenden Belag abgestimmt, während die Sohle und der Auslauf ihre eigenen Höhenbezüge erhalten. Daraus folgt keine allgemeine Mindestneigung oder Ablaufleistung für jede Einfahrt. Hydraulik und örtlicher Wasserweg werden mit dem gewählten Rinnensystem gesondert geprüft und bestätigt.

Elementfolge und Auslauf gemeinsam planen

Lassen Sie Elementfolge und Auslauf vor dem Aushub zuordnen. Wenn ein vorhandener Anschluss höher liegt als zunächst angenommen, wird die Lösung vor dem Einbau erneut abgestimmt. Nur die Oberfläche anzuheben kann andere Anschlüsse verändern. Eine zunächst passende Rinnenlänge bestätigt die geänderten Höhen nicht automatisch. Außerdem wird angegeben, von welchem gemeinsamen Höhenbezug alle Maße des Längsschnitts ausgehen.

Appiarius kann diese Abstimmung im Rahmen geplanter Pflaster- und Außenanlagenarbeiten aufnehmen. Hilfreich sind vorhandene Höhen, ein Lageplan und Angaben zur Entwässerung. Der bauliche Umfang wird mit gegebenenfalls weiteren Fachgewerken geklärt. Eine historische Normliste aus der Herstellerunterlage wird hier nicht als aktuelle Rechts- oder Genehmigungslage übernommen.

Für die Anfrage bereithalten

  • Sohle und Oberkante im Längsschnitt zeigen
  • Auslauf und Belagshöhen gemeinsam aufnehmen
  • Elementfolge vor Aushub bestätigen
  • Hydraulik und Anschlüsse gesondert prüfen

Häufige Fragen

Muss die Oberkante genauso fallen wie die Sohle?

Die beschriebene Herstellerunterlage unterscheidet mehrere Gefällearten. Der konkrete Höhenverlauf wird dem gewählten System zugeordnet.

Reicht ein Lageplan mit der Rinnenlänge?

Für den Einbau werden zusätzlich Längsschnitt, Höhenbezüge und Auslauf abgestimmt.

Passende Bauleistungen und Ratgeber

Vorhaben konkret anfragen →

Fachquellen