Wenn zwei fertige Bodenbeläge gleich hoch liegen, ist ein nachträgliches Übergangsprofil eine andere Aufgabe als ein Höhenausgleich. Prüfen Sie die vorhandene Fuge und die Eignung der Profilgeometrie, bevor allein nach Breite und Farbe bestellt wird.
Die fertigen Belagskanten aufnehmen
Zeigen Sie die gesamte Übergangslinie und beide angrenzenden Oberflächen. Messen Sie, ob sie tatsächlich auf gleicher Höhe liegen. Kleine lokale Abweichungen oder beschädigte Kanten gehören ebenfalls in die Bestandsaufnahme.
Notieren Sie, welche Beläge bereits fertig sind und erhalten bleiben sollen. Eine nachträgliche Lösung soll mit diesen Randbedingungen auskommen. Das unterscheidet sie von einem Profil, das bereits während der Fliesenverlegung eingebunden wird.
Das nachträgliche Profil der Fuge zuordnen
Schlüter beschreibt RENO-T für nachträgliche Übergänge zwischen gleich hohen Bodenbelägen. Seine Geometrie benötigt eine geeignete vorhandene Fuge. Die Produktbezeichnung bestätigt deshalb noch nicht die Passung jeder beliebigen Belagskante.
Lassen Sie Fugenraum, Material und Belastung mit der konkreten Profilvariante abgleichen. Eine vorhandene Bewegungsfuge wird nicht ungeprüft überdeckt. Ihre Aufgabe bleibt bei der Auswahl ausdrücklich zu berücksichtigen.
Sichtbreite und Durchgang gemeinsam ansehen
Bemustern Sie die sichtbare Profilbreite am tatsächlichen Übergang. Unter einer Tür gehört auch deren geschlossene Stellung zur Ansicht. Fragen Sie, wie die Enden an Zarge oder Sockel anschließen sollen.
Appiarius kann die Bestandsfuge mit dem Fliesen- beziehungsweise Ausbauumfang aufnehmen. Für eine Anfrage helfen Nahaufnahme, Übersicht und die Belagsarten. Besteht doch ein Höhenversatz, wird eine dafür geeignete Lösung neu ausgewählt.
Für die Anfrage bereithalten
- Tatsächliche Gleichhöhe der Endbeläge
- Fotos von Fuge und Kanten
- Erhaltene Belagsarten
- Fugenfunktion und Profilpassung
- Sichtbare Breite und Profilenden
Häufige Fragen
Ist ein Profil für gleich hohe Beläge auch ein Höhenausgleich?
Dafür ist es nicht automatisch geeignet. Ein vorhandener Höhenversatz verlangt eine dazu passende Auswahl.
Kann eine Bewegungsfuge einfach zugedeckt werden?
Ihre Funktion muss erhalten beziehungsweise fachlich berücksichtigt werden. Eine beliebige Leiste ersetzt diese Prüfung nicht.