Die Einlage bestimmt den inneren Aufbau des Türblatts. Vergleichen Sie Wabe, Röhrenspan und Vollspan anhand der erwarteten Beanspruchung und des vollständigen Türelements; das sichtbare Dekor zeigt die Einlage nicht.

Vier Prüfschritte: Nutzung erfassen; Einlage vergleichen; Gewicht zuordnen; Zarge prüfen
Aufnahme in vier Schritten. Die konkrete Ausführung wird am vorhandenen System geprüft.

Das Innenleben ist eine eigene Auswahl

Bei zwei ähnlich gestalteten Innentüren kann das Innenleben unterschiedlich sein. Fragen Sie deshalb nicht nur nach der Oberfläche, sondern nach der ausgeschriebenen Türblatteinlage. Ein äußerlich massives Erscheinungsbild ist kein Beleg für einen durchgehend massiven Kern.

Der Hörmann-Katalog unterscheidet Wabeneinlage, Röhrenspanstege, Röhrenspanplatte und Vollspanplatte. Er ordnet den Aufbau jeweils unterschiedlichen Beanspruchungen zu und beschreibt bei Vollspan die höchste Flügelsteifigkeit innerhalb dieser Auswahl. Das sind Eigenschaften des beschriebenen Programms und keine pauschalen Zusagen für alle Türen.

Produktdaten statt Gewichtsvermutung

Beschreiben Sie, wie die Tür genutzt wird und ob ein Lichtausschnitt vorgesehen ist. Im genannten Katalog werden Türen mit Lichtausschnitt serienmäßig mit Vollspanplatten beschrieben. Eine gewünschte Verglasung kann damit die angebotene Kombination ändern; ein beliebiger Ausschnitt in einem vorhandenen Blatt ist daraus nicht freigegeben.

Das Gewicht eines Türblatts lässt sich nicht allein aus seinem Dekor oder einem Produktfoto ableiten. Lassen Sie die konkrete Ausführung samt Gewicht und vorgesehenen Beschlägen benennen. So kann der Betrieb die passende Aufnahme beurteilen, statt eine Einlage nur nach einem vermeintlich wertigen Klopfton auszuwählen.

Bestandszarge mit dem neuen Blatt abgleichen

Soll eine alte Zarge bleiben, müssen das neue Blatt und die vorhandenen Bänder gemeinsam geprüft werden. Eine andere Einlage ist kein automatischer Nachweis, dass der Blatttausch unverändert möglich bleibt. Auch gewünschte Sonderfunktionen werden am vollständigen Element und nicht am Kernmaterial allein bestätigt.

Für die Anfrage genügen zunächst die Raumverbindung, Fotos der vorhandenen Tür und Ihre Nutzungswünsche. Appiarius kann den baulichen Austauschumfang aufnehmen. Die angebotene Einlage sollte danach ausdrücklich in der Beschreibung stehen, damit eine spätere Dekorauswahl nicht unbemerkt mit einem anderen Aufbau verbunden wird.

Für die Anfrage bereithalten

  • Einlage im Angebot ausdrücklich benennen
  • Geplanten Lichtausschnitt angeben
  • Gewicht und vorgesehene Beschläge abgleichen
  • Zargenerhalt gesondert prüfen lassen

Häufige Fragen

Erkenne ich Vollspan an der Türfarbe?

Nein. Die Einlage ist ein Teil des inneren Aufbaus und muss aus der konkreten Produktbeschreibung hervorgehen.

Ist Vollspan automatisch eine geprüfte Schallschutztür?

Nein. Ein Funktionsnachweis bezieht sich auf das passende vollständige Element und seine Ausführung.

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Fachquellen