Das gewünschte Klinker-Farbspiel entsteht auch durch Lieferplanung und gemischte Entnahme. Stimmen Sie Gesamtmenge, Bauabschnitte und den Übergang zwischen Lieferungen ab, statt jede Palette nacheinander vollständig zu verarbeiten.

Vier Prüfschritte: Fläche bemustern; Lieferung planen; Paletten mischen; Übergang abstimmen
Aufnahme in vier Schritten. Die konkrete Ausführung wird am vorhandenen System geprüft.

Die Liefermenge zum Bauabschnitt planen

Ein einzelner Musterstein zeigt nicht das Farbspiel einer fertigen Klinkerfläche. Ziegel aus dem Naturbaustoff Ton können in Farbe und Oberfläche variieren. Für die Auswahl helfen deshalb eine zusammenhängende Musteransicht und die Klärung, wie das ausgewählte Produkt für den vorgesehenen Bauabschnitt geliefert wird.

Röben empfiehlt ausreichend viele Ziegel aus gleichem Brand für einen Bauabschnitt und nennt in den Verarbeitungshinweisen die Bestellung der benötigten Gesamtmenge. Klären Sie vorab, ob die Fläche in einer Lieferung oder in mehreren Abschnitten entsteht. Eine spätere Nachbestellung sollte im Ablauf frühzeitig mitgedacht werden.

Mehrere Paletten gleichzeitig mischen

Beim Mauern sollen die Steine nach den Herstellerhinweisen gleichzeitig aus vier bis fünf Paletten treppenartig entnommen und gemischt werden. Ziel ist eine verteilte Farbwirkung. Werden Paletten stattdessen einzeln vollständig verbraucht, wird die vorgesehene Mischstrategie für die Fläche nicht umgesetzt.

Bei mehreren Anlieferungen soll auch zwischen den Lieferungen gemischt werden können. Röben rät deshalb dazu, ausreichend Paletten der ersten Lieferung für den Übergang zurückzuhalten. Der Platzbedarf und die Lieferfolge gehören damit zur Baustellenorganisation; die passende Reserve wird vor dem nächsten Liefertermin abgestimmt.

Ergänzungsflächen und Fugenfarbe gemeinsam ansehen

Bei einer Ergänzung bleibt außerdem die erhaltene Fassadenfläche der Vergleichsmaßstab. Auch Mörtel und gleichmäßige Verarbeitung beeinflussen die sichtbare Fugenfarbe. Legen Sie daher Stein- und Fugenwirkung gemeinsam fest, ohne aus einem kleinen Farbmuster eine Zusage vollständig identischer Alt- und Neuflächen abzuleiten.

Für die Anfrage an Appiarius helfen Gesamtfotos, Flächenmaße, Produktangaben und bekannte Liefertermine. Zeigen Sie, welche Bereiche erhalten bleiben. Der Ausführungsumfang kann anschließend mit Bauabschnitten, Lagerfläche und Palettenmischung abgestimmt werden, damit die gewünschte Fassadenwirkung Teil der konkreten Vorbereitung wird.

Für die Anfrage bereithalten

  • Produkt und Gesamtmenge dem Bauabschnitt zuordnen
  • Platz für mehrere gleichzeitig genutzte Paletten vorsehen
  • Mischreserve beim Lieferwechsel abstimmen
  • Erhaltene Fassade mit Stein- und Fugenmuster vergleichen

Häufige Fragen

Reicht ein einzelner Musterstein für die Fassadenwirkung?

Er zeigt die Oberfläche des Steins. Farbspiel und Fugenwirkung sollten an einer zusammenhängenden Ansicht beurteilt werden.

Warum wird nicht eine Palette nach der anderen verarbeitet?

Die gleichzeitige gemischte Entnahme verteilt mögliche natürliche Farbunterschiede über die Fläche.

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Fachquellen