Bei KS-Plansteinmauerwerk wird der Höhenausgleich am Wandfuß hergestellt. Die späteren Dünnbettfugen sind nach KS-ORIGINAL keine Möglichkeit, eine unpassende erste Lage nachträglich auszugleichen. Höhen und Bezugspunkte müssen deshalb vor dem weiteren Aufmauern feststehen.

Vier Prüfschritte: Höhenbezug aufnehmen; Erste Lage planen; System zuordnen; Weiterbau bestätigen
Aufnahme in vier Schritten. Die konkrete Ausführung wird am vorhandenen System geprüft.

Die erste Lage hat eine eigene Aufgabe

Eine neue Wand kann auf einer Fläche beginnen, deren Höhe über die Länge etwas abweicht. Für die Planung werden deshalb nicht nur Wandlänge und Wandstärke gebraucht. Benennen Sie den vorgesehenen Höhenbezug und zeigen Sie angrenzende Öffnungen oder Bauteile, deren Lage bereits feststeht.

Die Kimmschicht ist die erste ausgleichende Lage am Wandfuß. KS-ORIGINAL beschreibt ihre Aufgabe ausdrücklich als Ausgleich von Unebenheiten in Längs- und Querrichtung. Bei Plansteinen ist diese Vorbereitung besonders wichtig, weil die anschließende Verarbeitung mit Dünnbettmörtel keinen späteren entsprechenden Höhenausgleich ermöglicht.

Ausgleichsschicht und Dünnbett unterscheiden

Der gelesene Lexikoneintrag unterscheidet die in Normalmauermörtel hergestellte Kimmschicht vom folgenden Plansteinmauerwerk in Dünnbettmörtel. Damit erfüllen die Mörtelbereiche unterschiedliche Aufgaben. Ein dünner Klebe- oder Mörtelauftrag ist kein frei austauschbarer Ersatz für eine noch nicht geplante Ausgleichslage.

Die konkrete Ausbildung wird zum Wandsystem und zum Anschluss gewählt. Kimmsteine und andere vorgesehene Elemente werden anhand der Planung zugeordnet. Aus dem beschriebenen Prinzip lässt sich weder ein beliebiger Schichtaufbau für vorhandenes unbekanntes Mauerwerk noch eine eigene Änderung der vorgeschriebenen Fugen ableiten.

Vor dem Weiterbau die Höhenbasis bestätigen

Fragen Sie vor dem Weiterbau, wie der Höhenbezug kontrolliert und dokumentiert wird. Ein später entdeckter Unterschied zu einem angrenzenden Bauteil lässt sich nicht einfach als zusätzliche Dünnbettfuge einplanen. Erforderliche Korrekturen werden fachlich abgestimmt, bevor weitere Lagen die Ausgangssituation verdecken.

Für ein Vorhaben mit Appiarius helfen Schnitt, Grundriss und bekannte Höhen des Bestands. Wandfunktion, Fußpunkt und Ausgleich werden gemeinsam aufgenommen. So wird die erste Lage als eigenständiger vorbereitender Arbeitsschritt angeboten und die nachfolgende Verarbeitung beginnt auf einer bestätigten Grundlage.

Für die Anfrage bereithalten

  • Bekannten Höhenbezug und Anschlussbauteile nennen
  • Ausgleichsaufgabe der ersten Lage festhalten
  • Geplantes Planstein- und Mörtelsystem zuordnen
  • Kontrolle vor weiteren Steinlagen abstimmen

Häufige Fragen

Kann Dünnbettmörtel eine schiefe erste Lage später ausgleichen?

Beim beschriebenen KS-Plansteinmauerwerk ist dieser spätere Ausgleich nicht vorgesehen. Die Höhenbasis wird zuvor in der Kimmschicht hergestellt.

Sind Normalmörtel und Dünnbett hier dieselbe Aufgabe?

Nein. Der Hersteller trennt den Ausgleich am Wandfuß von den dünnen Fugen des folgenden Plansteinmauerwerks.

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Fachquellen