EHL beschreibt die stabilisierende Wirkung der Erdlast auf dem Fuß im fertigen Zustand und besondere Sicherung im Bauzustand. Montagefolge und vorläufige Standsicherheit werden vor dem Versetzen geplant.

Vier Prüfschritte: Bauzustand zeigen; Sicherung planen; Folge abstimmen; Zustand bestätigen
Vier Prüfschritte zur Aufnahme. Die Ausführung wird am konkreten System fachlich bestätigt.

Die vier Prüfschritte

  1. Bauzustand zeigen

    Den Zwischenzustand nach dem Absetzen und vor der Hinterfüllung zeigen. Die Eignung der fertigen Stützkonstruktion bestätigt die Sicherung in dieser offenen Bauphase nicht automatisch.

  2. Sicherung planen

    Die nötige vorläufige Sicherung und den Zeitpunkt ihres Entfalls fachlich planen lassen. Für das unbekannte Element werden hier weder Abstützung noch Freigabezeit vorgegeben.

  3. Folge abstimmen

    Montagefolge und vorgesehene Zwischenzustände abstimmen. Zugang und Folgearbeiten gehören dazu; die später geplante Erdlast wird vor der tatsächlichen Hinterfüllung nicht als vorhanden angesetzt.

  4. Zustand bestätigen

    Verantwortung für Zwischenzustände und Befüllfolge vor dem Versetzen bestätigen. Verschieben sich Folgegewerk oder Füllmaterial, wird die Sicherung für den tatsächlichen Zeitraum überprüft.

Den Zustand direkt nach dem Absetzen mitplanen

Ein Stützwinkel wird auf seine vorbereitete Auflage gesetzt, die Hinterfüllung folgt erst später. Der Bauzustand ist damit ein anderer als die vollständig hergestellte Stützkonstruktion. Die geplante Eignung des fertigen Elements beantwortet nicht automatisch, wie es während dieser Zwischenphase gegen Bewegung gesichert ist.

Lassen Sie Montagefolge und vorgesehene Zwischenzustände beschreiben. Dazu gehören Zugang und der Zeitpunkt, zu dem die angrenzenden Arbeiten stattfinden. Eine spätere Erdlast wird nicht schon als vorhanden mitgerechnet, nur weil sie im endgültigen Schnitt eingezeichnet ist. Dieser Unterschied wird vor dem ersten Versetzen geklärt.

Die fertige Hinterfüllung wirkt noch nicht im Bauzustand

EHL beschreibt die stabilisierende Wirkung der Erdlast auf dem Fuß im fertigen Zustand und weist auf die gesonderte Sicherung während der Bauphase hin. Die Herstellerangabe macht deutlich, dass endgültige Standsicherheit und Montagezustand verschiedene Aufgaben sind. Der tatsächliche Bauablauf wird deshalb mit der Statik und Montageplanung abgestimmt.

Welche vorläufige Sicherung nötig ist und wann sie entfallen darf, bestimmen die zuständigen Fachpersonen für Element und Einbauort. Dieser Beitrag gibt keine Abstützung, Bauhöhe oder Freigabezeit vor. Auch Entwässerung und spätere Hinterfüllung bleiben nach den projektbezogenen Vorgaben auszuführen; das sichtbare Aufstellen allein erledigt sie nicht.

Sicherung und Befüllfolge vor dem Versetzen bestätigen

Fragen Sie im Angebot, wer die Zwischenzustände und die Befüllfolge verantwortet. Wenn sich nach dem Versetzen ein Folgegewerk oder die Anlieferung des Füllmaterials verschiebt, wird die Sicherung für den tatsächlichen Zeitraum überprüft. Eine früher geplante Reihenfolge darf den veränderten offenen Bauzustand nicht stillschweigend übergehen.

Appiarius kann die Aufnahme einer Gartenmauer mit Abstützfunktion mit Hersteller- und Fachplanung verbinden. Hilfreich sind Geländeschnitt, Elementunterlagen und der vorgesehene Ablauf. Ob und in welchem Umfang Stützwinkelarbeiten angeboten werden, wird am konkreten Vorhaben bestätigt; eine sichere Eigenmontage oder allgemeine Standfestigkeit wird hier nicht zugesagt.

Für die Anfrage bereithalten

  • Zwischenzustand vor Hinterfüllung darstellen
  • Montageplan mit erforderlicher Statik abstimmen
  • Vorläufige Sicherung fachlich festlegen
  • Geänderte Befüllfolge erneut prüfen

Häufige Fragen

Gilt die fertige Standsicherheit sofort nach dem Absetzen?

Der Bauzustand vor der vorgesehenen Erdlast wird gesondert beurteilt und gesichert.

Kann die Sicherung nach einem festen Kalendertag entfallen?

Der tatsächliche Zustand und die bestätigte Montageplanung entscheiden. Eine allgemeine Tageszahl wird nicht vorgegeben.

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Fachquellen