Eine vorhandene Betonplatte kann für ein Terrassenmodulsystem infrage kommen. Vor der Auswahl werden Ebenheit, Tragfähigkeit, Wasserführung und die verbleibende Höhe an Türen und Rändern geprüft; auch bei vormontierten Modulen kann eine Unterkonstruktion erforderlich sein.
Die Betonplatte als Bestand aufnehmen
Wenn eine Betonfläche bereits vorhanden ist, liegt ein Holzbelag als neue Nutzung nahe. Nehmen Sie zuerst die tatsächliche Einbausituation auf: Plattenzustand, Höhen an Türen, Ränder und vorhandene Entwässerung. Die bloße Existenz einer Betonplatte entscheidet noch nicht, welches Terrassensystem darauf passend aufgebaut werden kann.
Mocopinus beschreibt Pinutex als System aus vormontierten Modulen mit stehenden Holzlamellen. Als mögliche Anwendung nennt der Hersteller ausdrücklich eine vorhandene Betonbodenplatte. Voraussetzung für das Auflegen ist nach der Produktbeschreibung ein ebener und tragfähiger Untergrund; eine Fixierung wird empfohlen.
Module verändern die Planung der Fläche
Die Module werden als zusammenhängende Einheiten geplant. Deshalb sollten die gewünschte Richtung, Modulaufteilung und erforderliche Anpassungen an den Rändern vor der Bestellung in einer Ansicht erkennbar sein. Ein Raster aus einzelnen Dielen lässt sich nicht ohne Prüfung in eine Bestellung vorgefertigter Module übertragen.
Der Hersteller weist zugleich darauf hin, dass in vielen Einbausituationen Unterkonstruktionen erforderlich sind. Deren Bedarf und die gesamte Aufbauhöhe werden für Ihren Bestand bestätigt. Prüfen lassen sollten Sie insbesondere den verbleibenden Platz unter Türflügeln und den Übergang zu angrenzenden Wegen oder Stufen.
Aufbauhöhe und Anschlüsse zusammen prüfen
Die vorhandene Wasserführung wird mit dem neuen Belag zusammen betrachtet. Aus einer allgemeinen Produktbeschreibung lässt sich keine Freigabe ableiten, bestehende Abläufe oder erforderliche Gefälle zu überdecken. Bei einer Betonplatte mit unklarer Nutzung oder auffälligem Zustand wird zunächst geklärt, welche Bestandsprüfung erforderlich ist.
Für Appiarius helfen Gesamtfotos, eine einfache Maßskizze und gemessene Höhen an Türen und Plattenrändern. Nennen Sie das gewünschte Modulsystem ausdrücklich. Nach der Bestandsaufnahme lassen sich ein geeigneter Aufbau, die Modulaufteilung und die zugehörigen Anschlussarbeiten konkret anbieten.
Für die Anfrage bereithalten
- Plattenzustand und verfügbare Höhen aufnehmen
- Modulrichtung und Randaufteilung skizzieren
- Erforderliche Unterkonstruktion systembezogen klären
- Wasserführung und vorhandene Abläufe freihalten lassen
Häufige Fragen
Kann jedes Terrassenmodul direkt auf Beton liegen?
Das hängt vom konkreten System und vom Bestand ab. Für Pinutex werden ein ebener tragfähiger Untergrund und in vielen Situationen eine Unterkonstruktion beschrieben.
Reicht die Modulstärke für die Höhenplanung?
Auch Unterkonstruktion, Befestigung und die tatsächlichen Tür- und Randanschlüsse müssen in der gesamten Aufbauhöhe berücksichtigt werden.