Wird die Schiebetürwand vor dem Fußboden hergestellt, müssen Montagebasis und künftige Fertighöhe ausdrücklich zusammenpassen. Kennzeichnen Sie Rohboden und fertigen Belag als verschiedene Ebenen. Ein passendes Ausgleichsbauteil wird für das konkrete Türsystem ausgewählt und ersetzt keinen abgestimmten Bodenaufbau.

Vier Prüfschritte: Montagebasis nennen; Fertighöhe bestätigen; System abgleichen; Änderungen binden
Aufnahme in vier Schritten. Die konkrete Ausführung wird am vorhandenen System geprüft.

Zwei Bodenebenen eindeutig benennen

Notieren Sie, ob die Wandtasche auf dem vorhandenen fertigen Boden, auf Estrich oder auf Rohboden montiert werden soll. Benennen Sie den geplanten Zustand an der Türstelle. Wörter wie „Bodenhöhe“ ohne diesen Zusatz sind bei verschiedenen Ausbauphasen leicht missverständlich. Eine erkennbare Bezugslinie in der Ausführungsunterlage schafft Klarheit.

Geben Sie den geplanten vollständigen Fußbodenaufbau weiter und lassen Sie dessen Oberkante bestätigen. Wenn angrenzende Räume unterschiedliche Endhöhen erhalten, wird auch dieser Übergang an der Tür beschrieben. Die spätere Türblattposition wird nicht allein aus einem heute gemessenen Abstand zum noch unvollständigen Boden abgeleitet.

Den Montagezeitpunkt mit dem Türsystem verbinden

Knauf bietet für Pocket Kit einen beschriebenen Höhenausgleich für die Montage auf Rohboden. Er überbrückt innerhalb der vorgesehenen Systemausführung zur Oberkante des Fertigfußbodens. Das Produktbeispiel belegt eine konkrete Montagevariante; es bestätigt weder die Eignung für beliebige Schiebetüren noch eine unbegrenzte Ausgleichsmöglichkeit.

Fragen Sie deshalb, welches System und welches Ausgleichsbauteil vorgesehen sind und auf welchen bestätigten Höhen sie beruhen. Der Auftrag soll die tatsächlich gewählte Montagebasis erkennen lassen. Eine spätere Verstellbarkeit wird nur dann eingeplant, wenn sie für die konkrete Ausführung bestätigt ist; sie wird nicht aus dem Namen eines Zubehörteils vermutet.

Änderungen vor dem Schließen weitergeben

Wird während der Planung ein anderer Estrich- oder Belagsaufbau gewählt, geht diese Änderung zurück an die Tür- und Wandplanung. Ein bereits abgestimmtes Maß kann dadurch überholt sein. Sinnvoll ist ein benannter Termin, ab dem die Fertighöhe für Bestellung und Montage verbindlich feststeht und Änderungen ausdrücklich erneut abgeglichen werden.

Appiarius kann Ausbaufolge, Wandtasche und Bodenanschluss am Vorhaben aufnehmen. Vereinbaren Sie, wer die endgültige Oberkante bestätigt und wer vor dem Schließen der Konstruktion kontrolliert. Bei der Übergabe bleibt dokumentiert, welche Montagebasis verwendet wurde. Die gemeinsame Höhenangabe ist damit eine überprüfbare Grundlage und keine Schätzung aus dem späteren Türspalt.

Für die Anfrage bereithalten

  • Montagebasis: Rohboden, Estrich oder fertiger Belag
  • Bestätigte Oberkante des späteren Fußbodens
  • Türsystem und vorgesehener Höhenausgleich
  • Unterschiedliche Endhöhen am Durchgang
  • Freigabezeitpunkt und Zuständigkeit für Änderungen

Häufige Fragen

Ist Rohbodenhöhe dasselbe wie die spätere Bodenoberfläche?

Nein. Der geplante Aufbau bis zur fertigen Oberfläche muss zusätzlich berücksichtigt und eindeutig bezeichnet werden.

Lässt sich jedes Schiebetürsystem später beliebig nachstellen?

Eine solche Möglichkeit muss für das konkrete System und die tatsächliche Montage bestätigt werden. Sie darf nicht allgemein vorausgesetzt werden.

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Fachquellen